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28. Dezember 2019
Und was es noch zu berichten gab in diesem Jahr ...
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Jahresausblick 2020

“Ein ereignisreiches Jahr strebt ins nächste”,  so lassen sich am ehesten die Planungen für das Vereinsjahr 2020 beschreiben, wie sie sich zu Jahresbeginn bereits abzeichnen. Es verspricht in vieler Hinsicht ein spannendes Jahr zu werden, politisch informativ, denmokratiestärkend und weltmusikalisch. So kündigt sich im Sommer das 16. Möllner Folksfest an. Vom 2. - 7. Juni 2020 werden Musiker aus Europa und aus aller Welt wieder in Mölln gastieren, dieses Mal mit einem besonderen Fokus auf unsere Schulen. Das begleitende Schulmusikprogramm “SHARE MY MUSIC” wird einen deutlich größeren Stellenwert erhalten und einen musikalischen Schwerpunkt auf Schleswig-Holsteins Partnerregionen legen. Auch das Festivalprogramm wird neu ausgerichtet in einer Neugestaltung des OPEN-AIR-Samstag. Eines bleibt es jedoch, ein ehrenamtlich organisiertes Festival, das nur durch die Mithilfe vieler seine ganz besonders familiäre Atmosphäre erhält, die es in der Musikerszene so beliebt macht. Bereits im März wird dazu das erste Helfertreffen organisiert mit hoffentlich wieder starken Resonanz.

Informativ und aktuell wird die politische Bildungsarbeit des Vereins fortgesetzt, mit zahlreichen Vorträgen und Seminaren im Jahresverlauf, zu innen- wie außenpoltischen Themen. Unter www.demokratie-leben.eu kann das sich stetig wachsende Programm eingesehen werden. Als Schwerpunkt der Bildungsarbeit wird ein Themenjahr ausgericht unter dem Titel “un-gerecht - Jahr zu sozialen Ungleichheit”, an dem unterschiedliche Akteure mitwirken können und sollen. Es wird im Frühjahr seinen Auftakt nehmen mit einer regionalen Vortrags- und Seminarreihe, einer Konferenz sowie einem Jugendprojekt.

Demokratiestärkend wird die Vereinsarbeit vor allem in den Schulen der Region und darüber hinaus wirken, mit den Angeboten des “mobilen demokratietheaters”, dem “Toleranz- und Zuvilcouragtraining” oder dem neuesten Unterrichsformat “CyberRight” zu Themen wie “Fake News”, “Cybermobbing” und “Hate Speech”. Eine Neuausrichtung erfährt unser Antisemitismprojekt “ZUGÄNGE SCHAFFEN”. Nach dem Auslaufen der Bundesförderung müssen wir hier eine neue Struktur finden, um dieses wichtige Unterrichtsangebot nachhaltig sichern zu können.

“Unsere Vereinsarbeit bleibt mithin vielfältig und anspruchsvoll, jedoch nur leistbar, wenn sich möglichst viele Mitglieder motiviert zeigen, mitzumachen und mitzugestalten. Wir können immer aktive Unterstützung gebrauchen”, sagt Vereinsvorsitzender Mark Sauer mit Blick auf die vielen Arbeitsfelder im Verein., zu denen auch die Organisation und Sanierung der Internationalen Begegnungsstätte “Lohgerberei” gehört.